Veit Mette im Bundesumweltministerium Berlin

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit kauft fünf Bilder des Bielefelder Fotografen Veit Mette

Die meisten Menschen kennen Veit Mette als Fotografen mit dem ganz besonderen Blick auf die Details, für die spannende Geschichte hinter dem scheinbar Offensichtlichen des Alltags. Seit 2017 aber arbeitet der Träger des Kulturpreises der Stadt Bielefeld am Projekt „World Out / Off Frame“. Bis Heute entstand eine Serie sehr großformatiger Bilder, die einerseits auf dieser lebenslangen Leidenschaft basieren, dabei aber eine neue, ganz andere visuelle Erfahrung vermitteln.

Durch Mehrfachbelichtung scheinen die Bilder in ihre Bestandteile zu splittern und sich in eine Form von Farblandschaft aufzulösen, die auf den ersten Blick aus der Distanz den Eindruck von Gemälden vermittelt. Beim Nähertreten entdeckt man erst die Schärfe, in jeder Bedeutung des Wortes.

Ministerin Svenja Schulze lud zur Führung

Die Motive finden sich international zwischen Theesen, Berlin und Istanbul in Natur, im urbanen Kontext und an ihren Schnittstellen. Diese Spannung in den Bildern, die Balance aus Tempo, Innehalten und (Ver)störung überzeugte die Kunstkommission des Bundesumweltministeriums,  fünf Bilder aus der Serie anzukaufen und im Ministerium zu hängen. Bundesumweltministerium Svenja Schulze lud Veit Mette jetzt ein, um sich mit ihm die Bilder anzuschauen und schloss dann gleich eine Führung durchs Haus zu dessen architektonischen Besonderheiten an. Sie selbst hatte sich Mettes Foto vom Platz vor der neuen Moschee in Istanbul für ihr Büro gewünscht, weil sie dessen „geradezu elektrische“ Wirkung so sehr liebt. „Ich freue mich jeden Tag über Ihre Bilder.“ – Ihre Begeisterung unterstrich Svenja Schulze nach dem Besuch direkt nochmal per Email.

By Achim Borchers